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Die Gründung der „Schützengilde Philippsreut“

Nach der Auflösung des nur kurzzeitig aktiven Schützenvereins „Bayerischer Hiasl“ in der ersten Hälfte der 1950-er Jahre bemühten sich insbesondere der Zöllner Josef Maierhofer, der Oberförster Hans Neukamm, der Lehrer Theodor Zielonka und der Gemeindeschreiber Max Springer, die alte Philippsreuter Schützentradition durch die Gründung eines neuen Vereins wieder zu beleben. Nachdem eine Versammlung am 29. März 1959, bei der das Vorhaben besprochen wurde, bei den Interessenten ein äußerst positives Echo fand, wurde bereits vier Tage später, am 02. April 1959, im Gasthaus Weichselsdorfer (jetzt „Zum Pfenniggeiger“) die Gründungsversammlung der „Schützengilde Philippsreut“ abgehalten.

23 Mitglieder traten dem neugegründeten Verein bei. Bei der Gründungsversammlung wurde folgende Vorstandschaft gewählt:

1. Schützenmeister: Theodor Zielonka
2. Schützenmeister: Franz Weichselsdorfer
Schriftführer und Kassier: Max Springer
Stellvertreter: Josef Ilg
Beisitzer: Hans Neukamm, Franz Nagelmüller, Adolf Schrottenbaum Waffenwart: Josef Maierhofer

Man wählte für den neuen Verein bewusst den sicherlich nicht alltäglichen Vereinsnamen „Schützengilde“. Der Hintergrund dafür war, dass der Mitinitiator der Vereinsgründung, Lehrer Zielonka, ein heimatvertriebener Schlesier, in seiner alten Heimat ebenfalls Mitglied in einer „Schützengilde“ war. Mit der Namensgebung war somit ein Stück Erinnerung an die schlesische Herkunft des Schullehrers verbunden.

Von den Vereinsmitgliedern war ein Aufnahmebeitrag von 1,-- DM zu entrichten, ebenso ein monatlicher Beitrag von 3,-- DM, der jedoch nur während der Wintermonate, in denen geschossen wurde, zu bezahlen war.

Bei der Gründungsversammlung wurde zugleich beschlossen, den neugegründeten Verein beim Bayerischen Sportschützenbund anzumelden und sich ernsthaft dem Schützensport zu widmen. Mit gebührendem Ehrgeiz wollte man sich an Schießwettkämpfen und Meisterschaften beteiligen. Auch Jahrzehnte nach der Vereinsgründung bilden Geselligkeit der Mitglieder und sportliche Betätigung in Training und Wettkampf die beiden tragenden Stützen des Vereinslebens.